Prof. Dr. med. Thomas Liebig

Institutsleitung

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Sie befinden sich hier:

Lebenslauf Prof. Dr. med. Thomas Liebig

Prof. Dr. Thomas Liebig hat zum 1. Oktober 2015 eine W3-Professur auf Lebenszeit für Neuroradiologie an der Charité angetreten. Zudem übernimmt er die Leitung des Instituts für Neuroradiologie im CharitéCentrum 6 für Diagnostische und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin an allen Standorten der Charité. Diese Position hatte zuvor Prof. Dr. Bernd Hamm seit Oktober 2009 kommissarisch inne.

Der gebürtige Bremer absolvierte von 1986 bis 1993 ein Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover mit stipendiengeförderten Auslandsaufenthalten an der University of Florida und der Harvard Medical School in Boston, USA. Seine Promotion über ein neuartiges Kontrastmittel für die Kernspintomografie legte er 1995 an der Medizinischen Hochschule Hannover ab. Im Anschluss arbeitete Liebig bis 1998 als wissenschaftlicher Mitarbeiter zunächst in der Klinik für Radiologie am Campus Virchow-Klinikum der Charité sowie daraufhin bis 1999 in der Klinik für Neurochirurgie am Campus Virchow-Klinikum. Im Jahr 2000 legte er seine Facharztausbildung für diagnostische Radiologie ab und war im Anschluss bis 2002 leitender Oberarzt im International Neuroscience Institute in Hannover. Daraufhin arbeitete der Mediziner bis 2005 als Oberarzt für interventionelle und diagnostische Radiologie und Neuroradiologie im Alfried Krupp Krankenhaus in Essen. Als leitender Oberarzt war Liebig anschließend von 2006 bis 2010 in der Abteilung Neuroradiologie im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München tätig, wo er insbesondere in der endovaskulären Schlaganfallbehandlung aktiv war. Von seiner Arbeit gingen wesentliche Impulse aus, die zur Etablierung der modernen Thrombektomie als evidenzbasiertes Standardverfahren geführt haben. 2006 erlangte Liebig die Fachgebietsbezeichnung Neuroradiologie. Im Jahr 2008 habilitierte er sich mit dem Thema "Zur endovaskulären Behandlung von Hirnarterienaneurysmen" für das Fach Radiologie. Zuletzt war der 50-Jährige seit 2010 als W2-Professor und Leiter der Neuroradiologie im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Uniklinik Köln tätig.


Forschungsprofil

Vernetzung